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„Mach mir Platz, dass ich wohnen kann“ – Lebens-Räume eröffnen und Barrieren abbauen


Unsere Körper und Sinne in ihrer Verschiedenheit sind Ausgangspunkt für die Erfahrung von Räumen, dafür wie Zugänglichkeit, Barrieren und Atmosphären erlebt werden. Wir brauchen Räume, in denen wir uns wohl und willkommen fühlen. Räume, in denen wir unser Leben entfalten können. Dazu gehören private und öffentliche Räume, Innen- und Außenräume, Denk-, Bewegungs-, Spiel- und Lernräume. Räume können geteilt und miteinander gestaltet werden, sie werden aber auch erobert, zugewiesen, begrenzt, versperrt.
„Mach mir Platz, damit ich wohnen kann“ – mit dieser Aufforderung formuliert der Prophet Jesaja (Jes 49,20) die Interessen derjenigen, denen Lebensräume nicht selbstverständlich zur Verfügung stehen. Gegenwärtig verschwindet öffentlicher Raum, wird privatisiert oder zum Konsumraum umfunktioniert. Mieten steigen, Naturraum wird zugebaut. Flüchtlinge suchen verzweifelt nach neuen Lebensräumen. Gleichzeitig entstehen im Zuge von Inklusion Konzepte zur Quartierentwicklung, zu inklusivem Design und zur allgemeinen Zugänglichkeit von gesellschaftlichen Institutionen, Bildungseinrichtungen, kirchlichen Orten.
• Wie können Räume zu Lebensräumen für alle
werden?
• Welche Wirkung haben inklusiv gestaltete Räume
auf Menschen?
• Wie beeinflussen Räume pädagogische und kreative Prozesse?
• Wie ist die biblisch-theologische Sicht auf Räume und Raumerfahrungen?
In diesem Forum wollen wir verschieden Erscheinendes zusammen denken: Gesellschaft, Theologie, Architektur und Pädagogik. Wir laden ein, sich inspirieren zu lassen, weiterzudenken und miteinander Räume als Lebens-Raum in vielfältiger Perspektive wahrzunehmen.
© Forum für Heil- und Religionspädagogik 2011